BiblioTTS macht Ihre digitalisierten Sammlungen per Audio zugänglich — vollautomatisch, BFSG-konform und zu einem Bruchteil der Kosten manueller Hörbuchproduktion.
Digitale Bestände wachsen exponentiell — aber für sehbeeinträchtigte Menschen bleiben sie weitestgehend unzugänglich. Manuelle Hörbuchproduktion ist bei Millionen von Texten finanziell unmöglich.
BiblioTTS generiert Audio in Echtzeit — nur wenn es gebraucht wird. Keine Vorab-Produktion, keine Speicherkosten. Das ändert die Wirtschaftlichkeit fundamental.
BiblioTTS fügt sich nahtlos in bestehende Bibliotheks-Infrastruktur ein
Direkte Integration mit OAI-PMH-Schnittstellen und IIIF-Manifesten. Metadaten-Harvesting von DTA, DNB, ETH Zürich und weiteren Repositorien.
TEI-XML, PDF, HTML, EPUB und Plain Text. Magic Bytes Detection, automatische Encoding-Erkennung und Format-Validierung.
10-stufige Normalisierungs-Pipeline für Fraktur, historische Abkürzungen, Sonderzeichen und archaisierte Schreibweisen (1473–1950).
Google Cloud Neural2, AWS Polly und ElevenLabs mit automatischem Fallback. SSML-Optimierung für natürliche Prosodie.
Automatische Spracherkennung pro Segment. Mehrsprachige Dokumente (DE/LA/FR) werden mit der jeweils passenden Stimme gelesen.
Security Hardening (XXE, XSS, Path Traversal), Circuit Breaker, Rate Limiting, Redis Cache. Umfassend getestet mit 200+ Tests.
Angebots- & Lizenzmodelle
BiblioTTS ist kein Massenprodukt von der Stange. Jede Einrichtung hat andere Anforderungen – deshalb gibt es mehrere Wege, die Technologie zu nutzen. Darunter finden Sie die vier Hauptmodelle mit konkreten Beispielen.
Semesterapparate automatisch barrierefrei – gesetzeskonform ab dem ersten Tag.
Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) und §60a UrhG verpflichten Hochschulen, Lehrmaterial für alle zugänglich zu machen. Das §60a-Modul übernimmt die Umwandlung von Kursliteratur in Audio – vollständig automatisiert, rechtlich dokumentiert.
Beispiel: Eine mittelgroße Universität könnte über das §60a-Modul ihre komplette Pflichtlektüre zugänglich machen – ohne zusätzliches Personal.
Digitalisierte Texte aus dem 16.–20. Jahrhundert als Hörbuch – automatisch, trotz Frakturschrift und altertümlicher Sprache.
Die einzige vollständige Pipeline von der OCR-Erkennung historischer Schriften über sprachliche Normalisierung bis zur hochwertigen Audioausgabe. Texte des Deutschen Textarchivs, der Österreichischen Nationalbibliothek oder ähnlicher Institutionen lassen sich so erstmals als Audio erschließen.
Beispiel: Eine Nationalbibliothek mit 4.000 digitalisierten historischen Werken könnte deren gesamten Bestand als Audio zugänglich machen – finanzierbar über DFG- oder BMBF-Fördermittel.
Ein Vertrag – hunderte Bibliotheken. Verbünde schließen gemeinsam einen Rahmenvertrag ab und geben die Funktion an alle Mitglieder weiter.
Bibliotheken kaufen selten allein – sie organisieren sich in Verbünden. Ein Konsortialvertrag bedeutet: ein einziges Gespräch, ein Preis, und alle Mitglieder profitieren sofort. Optional als White-Label unter der Marke des Verbunds (z. B. „Vorlese-Funktion der Onleihe").
Beispiel: Ein Verbund wie GBV (Norddeutschland, ~450 Bibliotheken) oder SLSP (Schweiz, ~500 Bibliotheken) könnte über einen Rahmenvertrag allen Mitgliedern Zugang ermöglichen.
Nur zahlen, was genutzt wird. Kein Jahresvertrag – ideal zum Testen oder für einzelne Projekte.
Keine Mindestlaufzeit, kein festes Budget: BiblioTTS rechnet nach tatsächlicher Nutzung ab – pro umgewandelte Seite oder Zeichen. Mit wachsendem Volumen sinkt der Preis automatisch. Für historische Texte mit zusätzlicher Normalisierung gilt ein kleiner Aufpreis.
Beispiel: Eine kleinere Stadtbibliothek könnte mit einem Jahresbudget von €500 bereits mehrere tausend Seiten umwandeln lassen – ohne Risiko, ohne Bindung.
Wir richten BiblioTTS mit Ihren eigenen Beständen ein — kostenlos und unverbindlich.
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